Zertifikatslehrgang: Leistungsspezialist/in UVG
Ziel
Sie sind bei der Bearbeitung anspruchsvoller Leistungsfälle in der Lage, die natürliche und adäquate Kausalität und somit die rechtliche Abgrenzung zwischen Unfall- und Krankheitsfolgen korrekt vorzunehmen.
Durch viele Beispiele als der Praxis, welche die Rechtsprechung verständlich machen, profitieren Sie nachhaltig für Ihren beruflichen Alltag.
Inhalte
Natürlicher Kausalzusammenhang
- Voraussetzung für die Zusprechung von Leistungen
- Definition
- Teilursache
- Natürliche Kausalität bei einer Distorsion der HWS
- Entscheid über die natürliche Kausalität
- Tatfrage / Rechtsfrage
- Beweisgrad der überwiedenen Wahrscheinlichkeit
- Unterschied Teilursache / Bewiesgrad
- Status quo sine/ante
- Gelegenheits- oder Zufallsursache
- Gutachterfragen
- Praxis: Analyse von mehreren Praxisfällen
Adäquater Kausalzusammenhang im UVG
- Definition
- Rolle der Adäquanz
- Zeitpunkt der Adäquanz-Prüfung
- Organisches Korrelat
- Unfall mit psychischer Fehlentwicklung
- Auffahrkollision mit nachgewiesenem Schleudertrauma der HWS
- Schädelhirntrauma mit buntem Beschwerdebild
- Tinnitus, Zeckenbiss, Schreckereignis
- Leichtes, mittleres, schweres Ereignis
- Abgrenzung Psycho-/HWS-Praxis
- Beurteilungskriterien
- Entscheid über die Adäquanz
- Praxis: Adäquanz-Beurteilung an Hand eines Gutachtens
Datum
| Freitag, 19. Oktober 2012 - Freitag, 18. Oktober 2013 | |
| Zeit | 8.30 Uhr bis 16.45 Uhr |
Ort![]() |
Hauptbahnhof Zürich, Restaurant au Premier im 2. Stock |
