Ziel
Sie sind bei der Bearbeitung anspruchsvoller Leistungsfälle in der Lage, die natürliche und adäquate Kausalität und somit die rechtliche Abgrenzung zwischen Unfall- und Krankheitsfolgen korrekt vorzunehmen.
Durch viele Beispiele als der Praxis, welche die Rechtsprechung verständlich machen, profitieren Sie nachhaltig für Ihren beruflichen Alltag.
Inhalte
Natürlicher Kausalzusammenhang
- Voraussetzung für die Zusprechung von Leistungen
- Definition
- Teilursache
- Gelegenheits- oder Zufallsursache
- Natürliche Kausalität bei einer Distorsion der HWS
- 72-Stunden-Regel
- Entscheid über die natürliche Kausalität
- Tatfrage
- Rechtsfrage
- Beweisgrad der überwiedenen Wahrscheinlichkeit
- Status quo sine/ante
- Gutachterfragen
- Praxis: Analyse von mehreren Praxisfällen
Adäquater Kausalzusammenhang im UVG
- Definition
- Rolle der Adäquanz
- Zeitpunkt der Adäquanz-Prüfung
- Organisches Korrelat
- Unfall mit psychischer Fehlentwicklung
- Auffahrkollision mit nachgewiesenem Schleudertrauma der HWS
- Schädelhirntrauma mit buntem Beschwerdebild
- Tinnitus, Zeckenbiss, Schreckereignis
- Leichtes, mittleres, schweres Ereignis
- Abgrenzung Psycho-/HWS-Praxis
- Psycho-Praxis: Beurteilungskriterien
- HWS-Praxis: Beurteilungskriterien
- Entscheid über die Adäquanz
- Praxis: Adäquanz-Beurteilung an Hand eines Gutachtens
- Praxis: Analyse von zwei Bundesgerichtsentscheiden
Adäquater Kausalzusammenhang im Haftpflichtrecht
- Grundlagen der Beurteilung der Adäquanz im Haftpflichtrecht
- Unterschiedliche zwischen UVG und Haftpflichtrecht
- Schadenersatzberechnung und -bemessung
- Reduktionsgründe
- Prädisposition als Element der Schadenersatzbemessung
- Prädisposition als Element der Schadenersatzberechnung
- Bedeutung der Zuordnung: Quotenvorrecht
Datum
| Freitag, 20. Oktober 2010 / Freitag, 21. Oktober 2011 | |
| Zeit | 8.30 Uhr bis 17.15 Uhr |
Ort![]() |
Hauptbahnhof Zürich, Restaurant au Premier im 2. Stock |
