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Beschwerdeverfahren > Beschwerdegründe

Schweizerisches Recht

Art. 95 BGG

 

Mit der Beschwerde kann die Verletzung gerügt werden von:

 

a. Bundesrecht;

 

b. Völkerrecht;

 

c. kantonalen verfassungsmässigen Rechten;

 

d. kantonalen Bestimmungen über die politische Stimmberechtigung der Bürger und Bürgerinnen und über Volkswahlen und -abstimmungen;

 

e. interkantonalem Recht.

Ausländisches Recht

Art. 96 BGG

 

Mit der Beschwerde kann gerügt werden:

 

a. ausländisches Recht sei nicht angewendet worden, wie es das schweizerische internationale Privatrecht vorschreibt;

 

b. das nach dem schweizerischen internationalen Privatrecht massgebende ausländische Recht sei nicht richtig angewendet worden, sofern der Entscheid keine vermögensrechtliche Sache betrifft.

Unrichtige Feststellung des Sachverhalts

Art. 97 BGG

 

1 Die Feststellung des Sachverhalts kann nur gerügt werden, wenn sie offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Artikel 95 beruht und wenn die Behebung des Mangels für den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein kann.

 

2 Richtet sich die Beschwerde gegen einen Entscheid über die Zusprechung oder Verweigerung von Geldleistungen der Militär- oder Unfallversicherung, so kann jede unrichtige oder unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts gerügt werden.

BGE 140 V 136 vom 10.03.2014 (Volltext) 

 

Art. 97 Abs. 1 und 2, Art. 105 Abs. 2 und 3 BGG; Kognition.

 

Das Bundesgericht urteilt mit eingeschränkter Kognition, wenn lediglich die Auszahlungsmodalität einer unbestrittenen Geldleistung (Waisenrente) streitig ist (E. 1.2).

Beschränkte Beschwerdegründe

Art. 98 BGG

 

Mit der Beschwerde gegen Entscheide über vorsorgliche Massnahmen kann nur die Verletzung verfassungsmässiger Rechte gerügt werden.