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Invalidität > Teilerwerbstätige ohne Aufgabenbereich

Inhalt

  • Teilerwerbstätige ohne Aufgabenbereich
  • Freiwillige Herabsetzung Beschäftigungsgrad
  • Pensumsreduktion für mehr Freizeit
  • Berechnung des Invaliditätsgrades bei Teilerwerbstätigen ohne Aufgabenbereich

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Teilerwerbstätige ohne Aufgabenbereich

Art. 27bis IVV (Erläuterungen Abs. 2- 4 inkl. Berechnungsbeispiele 2018)

 

3 Die Berechnung des Invaliditätsgrads in Bezug auf die Erwerbstätigkeit richtet sich nach Artikel 16 ATSG, wobei:

 

a. das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person durch die Teilerwerbstätigkeit erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre, auf eine Vollerwerbstätigkeit hochgerechnet wird;

 

b. die prozentuale Erwerbseinbusse anhand des Beschäftigungsgrads, den die Person hätte, wenn sie nicht invalid geworden wäre, gewichtet wird.

KSIH

 

3042.1 (1/18): Übt die versicherte Person neben dem erwerblichen Teilpensum Beschäftigungen aus, welche keinen Aufgabenbereich darstellen, gilt sie als Teilerwerbstätige ohne Aufgabenbereich.

 

Indizien, welche gegen die Annahme eines Aufgabenbereichs sprechen, sind z.B.:

3042.2 (1/18): Für die Bestimmung des Valideneinkommens ist das Einkommen aus dem Teilzeitpensum auf eine hypothetische Vollerwerbstätigkeit hochzurechnen (Artikel 27bis Absatz 3 IVV).