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Koordination UVG / UVG

Inhalt

  • Art. 77 UVG, Art. 78a UVG, Art. 99 UVV, Art. 100 UVV, Art. 102a UVV
  • Leistungspflicht der Versicherer
  • Streitigkeiten 
  • Leistungspflicht bei Versicherten mit mehreren Arbeitgeber
  • Leistungen bei mehreren Unfallereignissen   
  • Neubestimmung des IV-Grades nach mehreren invalidisierenden Unfällen
  • Vorleistungspflicht
  • Einsprachelegitination UVG / UVG
  • Einigungsversuch und Verfügungen bei Kompetenzkonflikten
  • Rechtsprechung für Leistungsfälle vor 1. Januar 2017

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Leistungspflicht der Versicherer

Art. 77 UVG

 

1 Bei Berufsunfällen erbringt derjenige Versicherer die Leistungen, bei dem die Versicherung zur Zeit des Unfalles bestanden hat. Bei Berufskrankheiten ist der Versicherer zu Leistungen verpflichtet, bei dem die Versicherung bestanden hat, als der Versicherte zuletzt durch schädigende Stoffe oder bestimmte Arbeiten oder durch berufliche Tätigkeiten gefährdet war.

 

2 Bei Nichtberufsunfällen erbringt derjenige Versicherer die Leistungen, bei dem der Verunfallte zuletzt auch gegen Berufsunfälle versichert war.

 

3 Der Bundesrat ordnet die Leistungspflicht und das Zusammenwirken der Versicherer:

 

a. für Versicherte, die von verschiedenen Arbeitgebern beschäftigt werden;

 

b. bei einem erneuten Unfall, namentlich wenn er zum Verlust paariger Organe oder zu anderen Änderungen des Invaliditätsgrades führt;

 

c. beim Tode beider Elternteile;

 

d. bei Berufskrankheiten, die in mehreren, bei verschiedenen Versicherern versicherten Betrieben verursacht wurden.