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Rotatorenmanschettenruptur / Supraspinatussehne / Schulterluxation

Rechtsprechung in chronologischer Reihenfolge

Fehlende natürliche Kausalität bei fehlenden typischen Merkmalen inkl. Einfluss des Verfettungsrades

Urteil 8C_43/2022 vom 24.05.2022 (Volltext): Natürliche Kausalität ab Ereignis nicht erfüllt

 

Sachverhalt:

  • Gemäss Unfallmeldung vom 15. September 2020 hatte sich der Versicherte am 16. Juli 2020 beim Umstellen seines Motorrades in der Garage eine Schulterverletzung zugezogen. Er sei ausgerutscht, habe versucht, das Motorrad vor dem Umfallen zu bewahren und dabei einen Schlag in die Schultern erlitten. A. begab sich am 18. Juli 2020 in die Notfallstation. 

Diagnose:

  • Supraspinatussehnenruptur mit Operation: Schulterarthroskopie mit Supraspinatussehnennaht und Acromioplastik

Leistungspflicht des Versicherers:

Begründung gemäss E. 5:

 

Nach der Vorinstanz führt eine akute Zusammenhangstrennung einer Sehne der Rotatorenmanschette gestützt auf den Bericht des Dr. med. F. zu stärksten Schmerzen und zu einer sofortigen Funktionseinbusse des Gelenks. Entsprechende unverzüglich nach dem Ereignis vom 16. Juli 2020 aufgetretene Symptome, insbesondere auch eine Arbeitsunfähigkeit, seien jedoch nicht dokumentiert. Inwiefern diese Feststellungen unrichtig sein sollten, ist nicht erkennbar. Zwar begab sich der Beschwerdeführer zwei Tage nach dem Vorfall in die Notfallstation des Spitals C.. In dessen Bericht vom 11. August 2020 wurden Schmerzen über dem Akromion sowie beim Deltoideusansatz, aber keine Beweglichkeitseinschränkung vermerkt. Zudem wurde in der Unfallmeldung keine Arbeitsunfähigkeit angegeben. Dass die Vorinstanz die Unfallkausalität mangels Nachweises des für eine traumatische Verursachung einer Rotatorenmanschettenläsion typischen Merkmals der sofortigen erheblichen Funktionseinbusse (Urteil 8C_253/2021 vom 2. Juli 2021 E. 5.3) ausschloss, ist nicht zu beanstanden.  

 

Der Verfettungsgrad lasse Hinweise hinsichtlich der zeitlichen Komponente zu, also Rückschlüsse auf den Zeitpunkt der Verletzung. Die zwischen dem geltend gemachten Unfallereignis vom 16. Juli 2020 und der Untersuchung vom 24. Juli 2020 liegenden acht Tage genügten aber jedenfalls nicht für die Entwicklung einer Verfettung wie der damals bildgebend gezeigten. Auch aus diesem Grund schloss der beratende Arzt den Vorfall als Ursache der Läsion aus.

Unfallmechanismus keine übergeordnete Bedeutung

Urteil 8C_167/2021 vom 16.12.2021 E. 4.1 (Volltext): Wegfall der natürliche Kausalität nach 4 - 6 Wochen

 

Die Haltung von swiss orthopaedics hinsichtlich der Frage, ob auch ein Sturz mit direktem Schulteranprall geeignet ist, eine Rotatorenmanschettenruptur zu verursachen, wie auch in Bezug auf den Einfluss des Alters ist keineswegs unumstritten. Richtig ist, dass zur Beurteilung der Unfallkausalität dem Kriterium des Unfallmechanismus keine übergeordnete Bedeutung mehr beigemessen wird (E. 4. 5; Urteil 8C_59/2020 vom 14. April 2020 E. 5.3 f.).

 

Denn oftmals, wie auch hier, kann der genaue Unfallhergang nicht mehr rekonstruiert werden, weshalb die Ausführungen des Beschwerdeführers, ob er den Sturz mit dem linken Arm noch abgefedert hat oder direkt auf die linke Schulter fiel, nicht zielführend sind. Vielmehr sind, wie es die Kreisärztin getan hat, die einzelnen für oder gegen eine traumatische Genese sprechenden Aspekte aus medizinischer Sicht zu diskutieren und ein Sachverhalt zu ermitteln, der zumindest überwiegend wahrscheinlich ist (vgl. BGE 144 V 427 E. 3.2; 138 V 218 E. 6 und Urteil 8C_59/2020 vom 4. April 2020 E. 5.4).  

 

Zusammenfassend durfte die Vorinstanz die Darlegungen zur Unfallkausalität der Kreisärztin als überzeugend und widerspruchsfrei ansehen und damit annehmen, dass die beim Unfall erlittene Prellung spätestens nach vier bis sechs Wochen nach dem Ereignis vom 15. März 2019 folgenlos abgeheilt und somit der Status quo sine vel ante erreicht war.

Medizinisches Vorgehen bei der Beurteilung der natürlichen Kausalität

Urteil 8C_672/2020 vom 15.04.2021 (Volltext): Wegfall der natürlichen Kausalität

 

Sachverhalt:

  • Nach einem Stoss verlor er das Gleichgewicht und stürzte auf den rechten Ellenbogen und die rechte Schulter. In der Folge klagte er über bewegungs- und belastungsabhängige Beschwerden sowie nächtliche Schmerzen. Seit dem Unfall bestand eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit. Die AXA erbrachte die gesetzlichen Leistungen. Gestützt auf die Beurteilungen ihres beratenden Arztes Dr. med. C., Facharzt für Chirurgie, stellte sie ihre Leistungen zurecht mangels eines natürlichen Kausalzusammenhangs zwischen den geklagten Beschwerden und dem Ereignis vom 12. Dezember 2018 per 30. April 2019 ein. 

Vorgehen bei der Beurteilung der Unfallkausalität:

 

4.1.3. Ob und inwiefern Anpralltraumen geeignet sind, Sehnenmanschettenläsionen auszulösen oder zu verursachen, wird in der neueren medizinischen Literatur kontrovers diskutiert. Darauf hat das Bundesgericht auch schon hingewiesen und festgehalten, dass zur Beurteilung der Unfallkausalität dem Kriterium des Unfallmechanismus keine übergeordnete Bedeutung mehr beigemessen werde (Urteil 8C_59/2020 vom 14. April 2020 E. 5.3 f.). Es gehe vielmehr darum, die einzelnen Kriterien, die für oder gegen eine traumatische Genese der Verletzung sprächen, aus medizinischer Sicht gegeneinander abzuwägen und den Sachverhalt zu ermitteln, der zumindest die Wahrscheinlichkeit für sich habe, der Wahrheit zu entsprechen. Dabei gelte es etwa die bildgebenden Befunde, die Vorgeschichte, den Unfallhergang, den Primärbefund und den Verlauf zu berücksichtigen.

 

Vor diesem Hintergrund erscheint die Beurteilung der beratenden Ärzte schlüssig und nachvollziehbar. Anders als der Versicherte glauben machen will, erschöpfen sich die Stellungnahmen der beratenden Ärzte der AXA nicht darin, den geschilderten Unfallhergang als ungeeigneten Unfallmechanismus zu bewerten. So hat etwa Dr. med. C. auf das fehlende morphologische Korrelat im Schulterbereich hingewiesen (vgl. E. 4.1.1 hiervor). Dr. med. D. hat seinerseits dargelegt, dass gerade mit Blick auf das chronische Impingement der Supraspinatussehne die Unfallkausalität der Teilruptur der Supraspinatussehne nicht erstellt sei. Damit setzt sich der Versicherte in seiner Beschwerdeschrift nicht auseinander.  

Statistische Werte für die Beurteilung der natürlichen Kausalität nicht massgebend

Urteil 8C_519/2020 vom 20.01.2021 E. 5.4 (Volltext): Schulterverletzung

 

Soweit die versicherte Person schliesslich mit prozentualen Wahrscheinlichkeiten einer traumatisch bedingten Ruptur argumentiert, dringt sie nicht durch. Denn massgebend für die Beurteilung der natürlichen Unfallkausalität sind nicht statistische Werte, sondern die konkreten Umstände im Einzelfall. Diese, namentlich der Unfallmechanismus (direkter Sturz auf die Schulter ohne Abstützbewegung) sowie die lange Dauer zwischen Unfall und Erstbehandlung, sprechen gegen einen natürlichen Kausalzusammenhang.

Rücken-Terminierungsrechtsprechung nicht ohne Weiteres auf Schulter anwendbar

Urteil 8C_411/2020 vom 26.10.2020 E. 4.2 (Volltext)

 

Soweit die Vorinstanz unter Hinweis auf die Rechtsprechung argumentiert, es entspreche einer medizinischen Erfahrungstatsache, dass traumatische Verschlimmerungen eines klinisch stummen degenerativen Vorzustandes regelmässig spätestens nach einem Jahr als abgeschlossen zu betrachten seien (Urteil 8C_571/2015 vom 14. Oktober 2015 E. 2.2.3 mit weiteren Hinweisen; vgl. auch Urteile 8C_42/2017 vom 16. Februar 2017 E. 4.3 und 8C_408/2019 vom 26. August 2019 E. 3.3) und eine diesbezügliche allfällige richtunggebende Verschlimmerung röntgenologisch ausgewiesen und sich von der altersüblichen Progression abheben müsse (8C_174/2008 vom 8. August 2008 E. 4.2), übersieht sie, dass sich diese medizinische Erfahrungstatsache auf Fälle bezieht, bei denen die Wirbelsäule betroffen ist.Diese Erfahrungstatsache ist nicht ohne Weiteres auf einen degenerativen Vorzustand an der Schulter übertragbar, was im Ergebnis aber ohne Einfluss auf die Beurteilung bleibt. 

 

Medizinrecht > Wirbelsäule / Diskushernie

Medizinische Beurteilungskriterien nach Schulterverletzung

Urteil 8C_59/2020 vom 14.04.2020 (Volltext): Wegfall der natürlichen Kausalität 

 

Sachverhalt:

  • Am 24. Januar 2017 befand sich der Versicherte auf dem Weg zur Arbeit, als er auf dem Glatteis ausrutschte und auf die rechte Schulter fiel. Darauf erstattete die Arbeitgeberin der Suva eine Bagatellunfallmeldung, die in der Folge verschiedene Kostengutsprachen erteilte. Am 9. März 2017 erfolgte eine erste Kernspintomographie. Sein Arzt verordnete ihm eine Serie Physiotherapie. Es bestand keine Arbeitsunfähigkeit.
  • Am 9. Februar 2018 wurde sodann der Suva ein Rückfall gemeldet. Der behandelnde Arzt des Versicherten berichtete am 6. Februar 2018, dass der Patient seinen Arm ein Jahr geschont habe und trotzdem Restschmerzen verspüre, sobald er Belastungen durchführe und bei Überkopftätigkeiten. In einer MRI-Bildgebung vom 10. Januar 2018 komme nun eine zunehmende Ruptur der bursaseitigen Supraspinatussehne zur Darstellung, weshalb die Indikation zur Operation gestellt werde. Gestützt auf eine Beurteilung des Kreisarztes vom 6. März 2018 verneinte die Suva mit Verfügung vom 29. Juni 2018 zurecht ihre Leistungspflicht für die gemeldeten Beschwerden. 

Beurteilungskriterien der Kausalitätsfrage:

 

5.3. Die Vorinstanz legte nachvollziehbar dar, weshalb auf die Beurteilung des PD Dr. med. F. vom 31. Mai 2019 nicht abgestellt werden könne. Selbst wenn die - unter seinen Fachkollegen isoliert vertretene - Hypothese einer Defektbildung der Supraspinatussehne des PD Dr. med. F. zutreffen sollte, änderte dies am Ergebnis nichts. Wie die Vorinstanz gestützt auf die Beurteilung des Dr. med. E. richtig erwog, handelt es sich

  • bei der Interpretation der MRI-Diagnostik

zur Beurteilung der Kausalitätsfrage lediglich um ein Beurteilungskriterium unter vielen anderen. Daneben werden

  • die Vorgeschichte,
  • der Unfallhergang,
  • der Primärbefund
  • und der Verlauf berücksichtigt

und in einem Gesamtbild medizinisch bewertet. So legte Dr. med. E. denn auch schlüssig dar, dass beim Versicherten mehr Indizien vorliegen, die für eine krankheitsbedingte Genese der Verletzung sprechen, als solche, die einen traumatischen Ursprung der Läsion nahelegen.

Aufprallunfall/Anprallereignis für Schädigung der Rotatorenmanschette nicht geeignet

Urteil 8C_446/2019 vom 22.10.2019 E. 5.2.3 (Volltext): Voraussetzungen / ungeeigneter Hergang

  • Sturz von der Leiter; Schulter angeschlagen (Rotatorenmannschettenruptur).
  • Natürliche Kausalität nach 4 Monaten verneint.

Die Vorinstanz verwies auf die Publikation von ALFRED SCHÖNBERGER/GERHARD MEHRTENS/HELMUT VALENTIN, Arbeitsunfall und Berufskrankheit, Rechtliche und medizinische Grundlagen für Gutachter, Sozialverwaltung, Berater und Gerichte, 8. Aufl., S. 412. Danach setzt eine Rotatorenmanschettenschädigung voraus,

  • dass das Schultergelenk unter Einsatz der Rotatorenmanschette unmittelbar vor der Einwirkung muskulär fixiert gewesen sein und eine plötzliche passive Bewegung hinzukommen muss, die überfallartig eine Zugbelastung der Sehnen der Rotatorenmanschette bewirkt.

Diese Auffassung wird auch in der 9. Aufl. 2017 dieser Publikation vertreten (S. 432). Zudem wird hierin ausgeführt, ein ungeeigneter Hergang sei die direkte Krafteinwirkung auf die Schulter (Sturz, Prellung, Schlag), da die Rotatorenmanschette durch den knöchernen Schutz der Schulterhöhe (Akromion) und Delta-Muskel gut abgeschirmt sei (S. 433).  

 

Stellungnahme von swiss orthopaedics vom 1. Oktober 2020 Pdf-Datei

 

Bestätigung der Rechtsprechung: Urteil 8C_49/2020 vom 14.04.2020 E. 5.4

Wegfall der Kausalität nach 4 Monaten nach seitlichem Sturz auf die Schulter

Urteil 8C_855/2018 vom 14.03.2019 E. 6.2.2 (Volltext)

 

Gemäss Protokoll sei der Versicherte direkt auf die Schulter gefallen, ohne sich vorgängig aufzufangen. Wie genau er seinen Arm gehalten habe, könne er nicht sagen. Gemäss computergeschriebenem Besprechungsprotokoll ist der Beschwerdegegner direkt seitlich auf die linke Schulter gefallen. Er gehe davon aus, dass er seinen linken Arm nach unten gehalten habe. Ob er sich vor dem Sturz noch habe auffangen wollen, könne er nicht sagen.

 

Gestützt auf diese Angaben durfte der Kreisarzt davon ausgehen, dass der Beschwerdegegner beim Skifahren einen Sturz mit direktem Anprall des linken Schultergelenkes im seitlichen hinteren Bereich erlitten hat. Gemäss Fachliteratur ist ein solches Anprallereignis des linken Schultergelenks nicht geeignet, eine Verletzung der Rotatorenmanschette zu bewirken, wie Dr. med. D. klarstellte (vgl. auch Urteil 8C_100/2016 vom 17. Mai 2016 E. 5 mit Hinweis).

 

Zum anderen ist es gerade Aufgabe des Unfallmediziners, den Ursache-/Wirkungszusammenhang zwischen einem Unfallereignis und einer vorhandenen (somatischen) Gesundheitsstörung zu klären und namentlich dazu Stellung zu nehmen, ob ein bestimmtes Unfallgeschehen nach unfallmedizinischer Erfahrung physiologisch geeignet war - allenfalls als blosse Teilursache, aber mit überwiegender Wahrscheinlichkeit - zur fraglichen Gesundheitsstörung zu führen (vgl. Urteil U 141/05 vom 30. November 2004 E. 3.1).  

Bursaseitige Partialläsionen der Supraspinatussehnen

Urteil 8C_595/2016 vom 02.11.2016 E. 5.3 (Volltext): Häufig degenerative Sehnenveränderung

 

Die Kreisärztin legte in den Berichten vom 14. September 2012 und 23. August 2013 dar, die bursaseitigen Partialläsionen der Supraspinatussehnen seien nur möglicherweise unfallkausal. Die Häufigkeit dieser Läsion in der Gesamtbevölkerung und der Zustand, dass eine subacromiale Infiltration keine Linderung gebracht habe, spreche für diese Beurteilung. Diese in praktischer Erfahrung gründende Einschätzung wird durch die medizinische Literatur untermauert. Danach sind degenerative Sehnenveränderungen an der Schulter ein weit verbreiteter Befund (Echtermeyer/Sangmeister, Praxisbuch Schulter, Stuttgart/New York 1996, S. 178; Alfred M. Debrunner, Orthopädie/Orthopädische Chirurgie, 4. Aufl., Bern 2002, S. 725 f.). 

Wegfall der Kausalität nach 8 Monaten nach Schulter-Anprallereignis

Urteil 8C_100/2016 vom 17.05.2016 E. 5 (Volltext)

 

Unfallhergang: Sturz von Leiter führte zu einem Anprall des rechten Schultergelenkes.

 

Medizinische Würdigung:

 

Nach einhelliger fachärztlicher Meinung, insbesondere auch nach den Empfehlungen der Kommission "Begutachtung" der Deutschen Vereinigung für Schulter- und Ellbogenchirurgie (DVSE) gestützt auf den aktuellen Kenntnisstand über die Schädigung der Rotatorenmanschette, sei dieser Unfallhergang nicht geeignet, eine Verletzung der Rotatorenmanschette zu bewirken (M. Loew, Zur traumatischen Entstehung der Rotatorenmanschettenläsion, Wissenschaftliche Grundlagen und ihre Konsequenzen für die Begutachtung, in: Der Orthopäde 10-2000 S. 881 ff., sowie M. Loew et al., Empfehlungen zu Diagnostik und Begutachtung der traumatischen Rotatorenmanschettenläsion, in: Der Unfallchirurg 5-2000 S. 417 ff.). Mitentscheidend war ausserdem, dass unmittelbar nach dem Unfall vom 30. Juli 2013 keine ossären Läsionen gefunden werden konnten. Schliesslich sind die Befunde beim über 50-jährigen Versicherten auch aufgrund eines degenerativen Geschehens erklärbar. ...

 

Leistungseinstellung infolge Wegfall der natürlichen Kausalität:

 

Es ist deshalb gestützt auf die Einschätzung des Dr. med. B. davon auszugehen, dass die nach dem Unfall vom 30. Juli 2013 geklagten akuten Beschwerden und Einschränkungen der Funktionsfähigkeit der rechten Schulter durch die erlittene Kontusion verursacht worden sind, welche jedenfalls zum Zeitpunkt der Leistungseinstellung abgeheilt waren.