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Medizinische Massnahmen > Verordnung des EDI über Geburtsgebrechen inkl. Liste

Verordnung des EDI über Geburtsgebrechen (GgV-EDI)

Geburtsgebrechen

Art. 1 GgV-EDI (KSME / Erläuterungen per 01.01.2022)

 

Die Geburtsgebrechen, für die medizinische Massnahmen nach Artikel 13 IVG gewährt werden, sind im Anhang aufgeführt.

Inkrafttreten

Art. 2 GgV-EDI (KSME / Erläuterungen per 01.01.2022)

 

Diese Verordnung tritt am 1. Januar 2022 in Kraft.

Liste der Geburtsgebrechen

I. Haut

(KSME / Erläuterungen per 01.01.2022)

 

101. Angeborene Hautdefekte inklusive Hautaplasien und amniotische Schnürfurchen, sofern die Korrektur nicht in einer einzigen Operation erfolgen kann


102. Pterygien


103. Angeborene Dermoidzyste mit Ausdehnung in die Orbita oder mit intrakranieller Ausdehnung, sofern eine Operation notwendig ist


104. Dysplasia ectodermalis


105. Angeborene blasenbildende Hautkrankheiten, wie Epidermolysis bullosa hereditaria und Pemphigus benignus familiaris chronicus, sofern die Diagnosehistologisch oder molekulargenetisch bestätigt wurde


107. Angeborene ichthyosiforme Krankheiten und angeborene palmoplantareKeratosen


109. Naevus congenitus, sofern zur Entfernung mehrere Operationen oder eine Lasertherapie notwendig sind


110. Angeborene Hautmastocytosen (Urticaria pigmentosa und diffuse Haut-mastocytose exklusive isoliertes Mastozytom)


111. Xeroderma pigmentosum

II. Skelett

(KSME / Erläuterungen per 01.01.2022)

 

A. Systemerkrankungen des Skeletts

 

121. Chondrodystrophie wie Achondroplasie, Hypochondroplasie, Dysplasia epiphysaria multiplex


122. Angeborene Hemihypertrophie/Hemiatrophie des Gesichts und/oder desSchädels, aber ohne progrediente Gesichtsasymmetrien, wie hemi-mandibuläre Hyperplasie, hemimandibuläre Elongation, Kondylushyperplasie


123. Angeborene Dysostosen:

  • 1.Kraniosynostosen, sofern Operation notwendig ist, und kraniofaziale Dys-ostosen
  • 2.Dysostosen mit vorwiegendem Befall des Achsenskeletts
  • 3.Dysostosen mit vorwiegendem Befall der Extremitäten

124. Disorganised Development of Skeletal Components, wie angeborene multiplekartaliginäre Exostosen, fibröse Dysplasie, Enchrondomatose (exklusive isolierte Exostosen), angeborene Knochentumoren, sofern eine Operation notwendig ist


125. Angeborene Hemihypertrophien (exklusive Gesicht bzw. Schädel), sofernOperation notwendig ist


126. Osteogenesis imperfecta und andere angeborene Krankheiten mit geringerKnochenmasse


127. Osteopetrosis und andere angeborene sklerosierende Krankheiten, wie Pyle-Krankheit (metaphysäre Dysplasie), Camurati-Engelmann-Krankheit

 

 

B. Regionale Skelettfehlbildungen

 

a. Kopf


141. Angeborene Schädeldefekte wie Ossifikationsstörungen, sofern eine Operation notwendig ist

 

 

b. Wirbelsäule


152. Angeborene Wirbelfehlbildungen (hochgradige Keilwirbel, Blockwirbel wieKlippel-Feil, aplastische Wirbel und hochgradig dysplastische Wirbel)

 

 

c. Rippen, Thorax, Schulterblätter


162. Fissura sterni congenita


163. Angeborene Trichterbrust und kombinierte Thoraxwanddeformitäten, soferneine Operation notwendig ist


165. Sprengelsche Deformität

 


d. Extremitäten


172. Angeborene Pseudarthrosen inklusive Pseudarthrosen als Folge einer Coxavara congenita, sofern eine Operation notwendig ist


177. Angeborene knöcherne Defekte und Fehlbildungen der Extremitäten wie Amelie, Phokomelie, Dysmelien, komplexe vollständige Syndaktylien, sofernmehrere Operationen, repetitive Gipsversorgungen oder Apparateversorgungnotwendig sind

BGE 142 V 58 vom 18.01.2016 (Volltext): Geburtsgebrechen

 

Art. 3 Abs. 2 ATSG; Art. 13 Abs. 1 und 2 IVG; Art. 3 IVV; Art. 1 und 2 Abs. 2 und 3 GgV; Ziff. 178 GgV-Anhang; Geburtsgebrechen; Operationsnotwendigkeit als Voraussetzung des Anspruchs auf medizinische Massnahmen.

 

Das u.a. in Ziff. 178 GgV-Anhang ("Angeborene Tibia-Innen- und Aussentorsion, ab vollendetem vierten Lebensjahr, sofern Operation notwendig ist") erwähnte Kriterium der Operationsnotwendigkeit dient der qualifizierten Umschreibung eines besonderen Schweregrades des Leidens und klammert geringfügigere Ausprägungen aus. Nur bei einer bestimmten Behandlungsform, deren Erforderlichkeit durch eine entsprechende Fachärztin oder einen Facharzt zu beurteilen ist, liegt ein zu Lasten der Invalidenversicherung gehendes Geburtsgebrechen vor (E. 3-5). 

III. Gelenke, Muskeln und Sehnen

(KSME / Erläuterungen per 01.01.2022)

 

180. Angeborene Fehlstellungen der Füsse wie Z-Fuss, Talus verticalis, sofern eine Operation, eine Apparateversorgung oder repetitive Gipsversorgungen not-wendig sind. Exklusive angeborener Klumpfuss (Pes equinovarus congenitus,Ziff. 182)


181. Arthrogryposis


182. Pes equinovarus congenitus


183. Dysplasia coxae congenita sowie Luxatio coxae congenita, sofern eine Apparateversorgung oder eine Operation notwendig ist


184.Angeborene Myopathien und angeborene Myasthenie (auch kongenitales my-asthenes Syndrom)


189. Fibrodysplasia ossificans progressiva (FOP)


190. Aplasie und hochgradige Hypoplasie von Skelettmuskeln, sofern funktionelleEinschränkung bestehen


194. Angeborene Luxationen, sofern Operation, Apparateversorgung oder Gips-verband notwendig sind. Exklusive angeborene Hüftgelenksluxation (Ziff.183)


195. Angeborene nicht-entzündliche Gelenkskrankheiten (wie hyaline Fibroma-tose, progressive pseudorheumatoide Dysplasie [PPRD])

IV. Gesicht

(KSME / Erläuterungen per 01.01.2022)

 

Hängt die Anerkennung eines Geburtsgebrechens von der kephalometrischen Beurteilung ab (Ziff. 208, 209 und 210), so beginnt die Leistungspflicht der IV von dem Moment an, wo die entsprechenden Winkelwerte kephalometrisch ausgewiesen sind.


201. Lippen-, Kiefer-, Gaumenspalte


202. Mediane, schräge und quere Gesichtsspalten


203. Angeborene Nasenspalten, Nasen- und Lippenfisteln


204. Proboscis lateralis


205. Angeborene Dysplasie der Zähne, sofern mindestens 12 Zähne der zweiten Dentition nach Durchbruch hochgradig befallen sind; bei der Odontodysplasie (Ghost Teeth) genügt der Befall von zwei Zähnen in einem Quadranten. Die Diagnose muss durch eine Vertreterin oder einen Vertreter der Schweizerischen Zahnärztegesellschaft (SSO), die oder der von der IV für diese spezifische Abklärung anerkannt ist, überprüft werden.


206. Anodontia totalis congenita oder Anodontia partialis congenita bei Nichtanlage von mindestens zwei nebeneinanderliegenden bleibenden Zähnen oder vier bleibenden Zähnen pro Kiefer (Weisheitszähne werden nicht berücksichtigt)


207. Hyperodontia congenita, sofern der überzählige bleibende Zahn oder dieüberzähligen bleibenden Zähne eine intramaxilläre oder intramandibuläre Deviation verursachen, welche eine apparative Behandlung verlangt. Odontomegelten nicht als überzählige Zähne.


208. Micrognathia inferior congenita:

  • 1. mit im ersten Lebensjahr diagnostizierten behandlungsbedürftigen Schluck- und/oder Atemstörungen, oder
  • 2. bei Okklusionsstörung: wenn die kephalometrische Beurteilung nach Durchbruch der bleibenden Inzisiven eine Diskrepanz der sagittalen Kieferbasenrelation mit einem ANB-Winkel von mindestens 9 Grad beziehungsweise von mindestens 7 Grad bei Kombination mit einem Kieferbasenwinkel von mindestens 37 Grad ergibt oder wenn bei den bleibenden Zähnen(ohne Weisheitszähne) eine bukkale Nonokklusion von mindestens drei Antagonistenpaaren im Seitenzahnbereich einer Kieferhälfte vorliegt. Die Diagnose muss durch eine Fachzahnärztin oder einen Fachzahnarzt für Kie-ferorthopädie gestellt werden, die oder der von der IV für diese spezifischeAbklärung anerkannt ist.

209. Mordex apertus congenitus, sofern ein vertikal offener Biss nach Durchbruchder bleibenden Inzisiven besteht und die kephalometrische Beurteilung einen Kieferbasenwinkel von 40 Grad und mehr (bzw. von mindestens 37 Grad beiKombination mit einem ANB-Winkel von mindestens 7 Grad) ergibt. Mordexclausus congenitus, sofern ein Tiefbiss nach Durchbruch der bleibenden Inzi-siven besteht und die kephalometrische Beurteilung einen Kieferbasenwinkelvon 12 Grad und weniger (bzw. von 15 Grad und weniger bei Kombinationmit einem ANB-Winkel von mindestens 7 Grad) ergibt. Die Diagnose mussdurch eine Fachzahnärztin oder einen Fachzahnarzt für Kieferorthopädie gestellt werden, die oder der von der IV für diese spezifische Abklärung aner-kannt ist.

210. Prognathia inferior congenita, sofern die kephalometrische Beurteilung nachDurchbruch der bleibenden Inzisiven eine Diskrepanz der sagittalen Kieferbasenrelation mit einem ANB-Winkel von mindestens –1 Grad ergibt und sich mindestens zwei Antagonistenpaare der zweiten Dentition in frontaler Kopf- oder Kreuzbissrelation befinden oder sofern eine Diskrepanz von +1 Grad und weniger bei Kombination mit einem Kieferbasenwinkel von mindestens 37 Grad und mehr bzw. von 15 Grad und weniger vorliegt. Die Diagnose mussdurch eine Fachzahnärztin oder einen Fachzahnarzt für Kieferorthopädie gestellt werden, die oder der von der IV für diese spezifische Abklärung anerkannt ist.


212. Choanalatresie (ein- oder beidseitig)


214. Macroglossia congenita und Microglossia congenita, sofern Operation derZunge notwendig ist. Die Notwendigkeit einer Operation ist gegeben:

  • 1. wenn die vergrösserte Zunge beim Säugling Atem- oder Schluckstörungenverursacht,
  • 2. bei Sprachstörungen, sofern diese im Zusammenhang mit der Zungengrösse stehen und ein Gutachten einer Fachärztin oder eines Facharztes für Oto-Rhino-Laryngologie mit Schwerpunkt Phoniatrie vorliegt, das diesen Zusammenhang vor der Durchführung der Operation bestätigt, oder
  • 3. bei Okklusionsstörungen, sofern diese im Zusammenhang mit der Zungengrösse stehen und vor der Durchführung der Operation ein Gutachten einer Fachzahnärztin oder eines Fachzahnarztes, die oder der von der IV für kieferorthopädische Abklärungen anerkannt ist, vorliegt, das diesen Zusam-menhang bestätigt.

216. Angeborene Speicheldrüsen- und Speichelgangaffektionen (Fisteln, Stenosen, Zysten, Tumoren, Ektasien und Hypo- oder Aplasien sämtlicher grosserSpeicheldrüsen)


218. Angeborene Retention oder Ankylose von Zähnen, sofern mehrere Molarenoder mindestens zwei nebeneinanderliegende Zähne im Bereich der Prämolaren und Molaren (ohne Weisheitszähne) der zweiten Dentition betroffen sind; fehlende Anlage sind retinierten und ankylosierten Zähnen (ohne Weisheitszähne) gleichgestellt. Die Diagnose muss durch eine Fachzahnärztin oder einen Fachzahnarzt für Kieferorthopädie gestellt werden, die oder der von derIV für diese spezifische Abklärung anerkannt ist.

V. Hals

(Erläuterungen per 01.01.2022)

 

 232. Angeborene Halszysten, -fisteln, -spalten und -tumoren (Reichertscher Knor-pel), sofern mehrere Operationen notwendig sind.

VI. Lungen

(KSME / Erläuterungen per 01.01.2022)

 

241. Angeborene Fehlbildung der Bronchien wie Bronchomalazie, Bronchialstenose, Aplasie oder Dysplasie der Bronchialknorpel, kongenitale Bronchiektasen, bronchogene Zysten


242. Angeborenes lobäres Emphysem


243. Angeborene partielle Agenesie oder Hypoplasie der Lungen


244. Angeborene Lungentumoren


245. Angeborene Lungensequestrierung und die Congenital Pulmonary AirwayMalformation (CPAM), sofern eine interventionelle Therapie (z. B. Chirur-gie) notwendig ist


246. Angeborene Formen der Children Interstitial Lung Disease (ChILD) sind:

  • 1.angeborene Störungen der Lungenentwicklung (wie Congenital AcinarDysplasia, Congenital Alveolar Dysplasia oder Alveolar Capillary Dysplasia); oder
  • 2.angeborene Störungen der Surfactant-Funktion mit nachgewiesenem genetischen Defekt, wie angeborene Formen der Pulmonary Alveolar Proteinosis oder ABCA3-Mutation

247. Moderate und schwere bronchopulmonale Dysplasien (BPD), sofern eineTherapie (medikamentös, Sauerstoffsubstitution, Atemhilfe) notwendig ist


249. Primäre ciliäre Dyskinesie, sofern mikroskopisch oder molekulargenetischnachgewiesen

VII. Luftwege

(Erläuterungen per 01.01.2022)

 

251. Angeborene Fehlbildungen des Larynx und der Trachea wie kongenitaleTrachealstenose, tracheo-laryngo-ösophageale Fisteln und Spalten


252. Laryngo- und Tracheomalazie, sofern eine Heimbeatmung (CPAP-, BiPAP-Beatmung oder ähnliche Beatmungsform oder eine chirurgische Interventionnotwendig ist

VIII. Mediastinum

(Erläuterungen per 01.01.2022)

 

261. Angeborene Mediastinaltumoren und -zysten, sofern eine Operation notwendig ist

IX. Speiseröhre, Magen und Darm

 (KSME / Erläuterungen per 01.01.2022)

 

271. Angeborene Stenose und Atresie des Ösophagus sowie ösophagotracheale Fistel


272. Angeborener Megaösophagus


274. Angeborene Stenose und Atresie des Magens, des Darms, des Rectums und des Anus


275. Angeborene Zysten, Tumoren, Duplikaturen und Divertikel des Darmes, sofern eine Operation notwendig ist


276. Darmlageanomalien (inklusive Volvulus) ohne Coecum mobile


278. Aganglionose und Ganglienzellanomalie des Dick- und Dünndarms inklusiveprimäre chronische intestinale Pseudoobstruktion (CIPO)


280. Kongenitale Enterozytopathien wie Tufting-Enteropathie, sofern eine parenterale Langzeiternährung (länger als vier Wochen) notwendig ist


281. Angeborene Zwerchfellfehlbildungen


282. Nekrotisierende Enterocolitis beim Neugeborenen, sofern eine chirurgischeIntervention (Drainage, Laparotomie) notwendig ist

X. Leber, Gallenwege und Pankreas

(KSME / Erläuterungen per 01.01.2022)

 

291. Angeborene Atresie und Hypoplasie der Gallenwege


292. Sonstige angeborene Fehlbildungen der Gallenwege, sofern eine chirurgischeIntervention notwendig ist


294. Angeborene Leberfibrose


295. Angeborene Lebertumoren


296. Angeborene Pankreasfehlbildungen und -zysten

XI. Bauchwand

(KSME / Erläuterungen per 01.01.2022)

 

302. Omphalozele und Laparoschisis

XII. Herz, Gefäss- und Lymphsystem

(KSME / Erläuterungen per 01.01.2022)

 

311. Angeborene Hämangiome, sofern eine komplexe Therapie (mehrere Laser- oder Kryotherapien oder Operationen mit oder ohne medikamentöser Vorbehandlung) notwendig ist


312. Angeborenes Lymphangiom und angeborene lymphatische Malformationen


313. Angeborene Herz- und Gefässfehlbildungen, sofern eine Therapie (beispielsweise medikamentös, katheterinterventionell oder operativ) oder regelmässige fachärztliche Kontrollen notwendig sind


314. Angeborene Kardiomyopathien und Rhythmusstörungen, sofern eine Therapie (medikamentös, katheterinterventionell oder operativ) notwendig ist


315. Hereditäres Angioödem, sofern molekulargenetisch bestätigt

XIII. Milz, Blut und reticuloendotheliales System

(KSME / Erläuterungen per 01.01.2022)

 

322. Angeborene hypo- und aregeneratorische Anämien, Leuko- und Thrombopenien


323. Angeborene hämolytische Anämien (Erythrozyto-, Enzymo- und Hämoglobinopathien)


324. Angeborene Koagulopathien und Thrombozytopathien (Hämophilien und andere Defekte von Gerinnungsfaktoren)


326. Angeborene Immundefekte, sofern eine Therapie notwendig ist


329. Angeborene Leukämien


330. Primäre Histiozytosen mit Multiorganbeteiligung

XIV. Urogenitalsystem

(KSME / Erläuterungen per 01.01.2022)

 

341. Angeborene Glomerulo- und Tubulopathien


342. Hypodysplasien, Dysplasien und Fehlbildungen der Nieren


343. Angeborene Nierentumoren und Nierenzysten (ohne einfache solitäre Zysten), sofern eine Operation oder medikamentöse Therapie notwendig ist


345. Angeborene Ureterfehlbildungen wie Abgangs- und Mündungsstenosen,Atresien, Mündungs-Ektopien, Ureterozelen und Megaureter, sofern darauseine therapiebedürftige (endoskopisch oder chirurgisch) obstruktive Harnab-flussstörung resultiert


346. Angeborener vesicoureteraler Reflux (VUR) ab Grad III oder sofern eine interventionelle Behandlung (endoskopisch oder chirurgisch) notwendig ist

 

348. Angeborene Fehlbildungen der Blase (wie Harnblasenagenesie, Harnblasenaplasie, Fisteln inklusive Urachusfistel), sofern eine Operation oder regelmässige Katheterisierung notwendig ist


349. Angeborene Tumoren der Harnblase und der ableitenden Harnwege


350. Epispadie und Blasenektrophie inklusive Blasenekstrophie-Epispadie-Komplex (BEEK) sowie Kloakenekstrophie


351. Angeborene urethrale Fehlbildungen inklusiv Fistelbildungen wie rektourethrale Fisteln, sofern eine Operation notwendig ist


352. Hypospadie, sofern eine Operation notwendig ist


355. Beidseitiger Kryptorchismus sowie Hodenagenesie und -dysplasie inklusiveintraabdomineller Hoden, sofern mehr als ein Eingriff oder eine hormonelleBehandlung notwendig ist


357. Angeborene Verkrümmung des Penis, sofern eine Operation notwendig ist


358. Angeborene Fehlbildungen der inneren und äusseren weiblichen Sexualorgane, sofern die Diagnose durch ein DSD-Team bestätigt wurde und eine Operation und/oder eine hormonelle Therapie notwendig ist

 

359. Angeborene Entwicklungsfehlbildung der Gonaden (Ovar und Testis), wie Gonadendysgenesie, Gonadenaplasie oder Ovotestis, sofern die Diagnosedurch ein DSD-Team bestätigt wurde

XV. Zentrales, peripheres und autonomes Nervensystem

(KSME / Erläuterungen per 01.01.2022)

 

381. Fehlbildungen des Nervensystems:

  • 1. Zentralnervensystem (wie Schizenzephalie, Lissenzephalie) und seine Häute wie Enzephalozele, Meningomyelozele, Hydromelie, Meningozele,Diastematomyelie, Tethered-Cord
  • 2. Periphernervensystem und vegetatives Nervensystem wie familiäre Dysautonomie, Analgesia congenita

382. Kongenitales zentrales Hypoventilationssyndrom (CCHS) (auch Ondine-Syndrom, Undine-Syndrom)


383. Heredo-degenerative Erkrankungen des Nervensystems wie Friedreich-Ata-xie, Leukodystrophie, progrediente Erkrankung der grauen Substanz, spinaleund neurale Muskelatrophie, Rett-Syndrom


384. Angeborene und embryonale Hirntumoren wie Medulloblastome, Ependymome, Gliome, Plexuspapillome, Chordome


385. Angeborene Tumoren und Fehlbildungen der Hypophyse wie Kraniopharyngeom, Rathkesche Zyste und persistierende Rathke-Tasche


386. Hydrocephalus congenitus und posthämorrhagische Hydrozephalie nach perinataler Blutung oder perinatalem Insult

 

387. Angeborene (primäre) Epilepsie (exklusive Formen, bei denen eine antikon-vulsive Therapie nicht oder nur während eines Anfalls notwendig ist)


390. Angeborene infantile Zerebralparese (spastisch, dyskinetisch, ataktisch)


395. Neuromotorische Symptome im Sinne eindeutig pathologischer Bewegungsmuster (asymmetrische Bewegungsmuster, eingeschränkte Variabilität derSpontanmotorik [Stereotypien]) oder weitere, im Verlauf als zunehmend dokumentierte Symptome (asymmetrisches Haltungsmuster, Opisthotonus, per-sistierende Primitivreaktionen sowie ausgeprägte qualitative Auffälligkeitendes Muskeltonus [Rumpfhypotonie bei erhöhtem Tonus im Bereiche der Extremitäten]), welche in den ersten zwei Lebensjahren auftreten, als mögliche Frühsymptome einer zerebralen Lähmung gelten und therapiebedürftig sind. Ein motorischer Entwicklungsrückstand und ein Plagiozephalus gelten nichtals Geburtsgebrechen im Sinne der Ziffer 395.

 

396. Neuroblastom, Ganglioneuroblastom und Ganglioneurom


397. Angeborene Paralysen und Paresen

IV-Rundschreiben Nr. 390 vom 16.07.2019

 

Kostenübernahme Melatonin, Circadin®

IV-Rundschreiben Nr. 265 vom 11.09.2008

 

Roboter unterstützte Gangtherapie Lokomat®

XVI. Angeborene psychische Erkrankungen und tiefgreifende Entwicklungsrückstände

(KSME / Erläuterungen per 01.01.2022)

 

403. Schwere Verhaltensstörungen bei Menschen mit einer angeborenen Intelligenzminderung, sofern eine Therapie notwendig ist. Die Intelligenzminderung selbst stellt kein Geburtsgebrechen im Sinne der IV dar.


404. Angeborene Störungen des Verhaltens bei Kindern ohne Intelligenzminderung mit kumulativem Nachweis von:

  • 1. Störungen des Verhaltens im Sinne einer krankhaften Beeinträchtigung derAffektivität oder der Kontaktfähigkeit,
  • 2. Störungen des Antriebes,
  • 3. Störungen des Erfassens (perzeptive Funktionen),
  • 4. Störungen der Konzentrationsfähigkeit,
  • 5. Störungen der Merkfähigkeit.

Die Diagnosestellung und der Beginn der Behandlung müssen vor der Vollendung des 9. Lebensjahres erfolgt sein.


405. Autismus-Spektrum-Störungen, sofern die Diagnose durch eine Fachärztin oder einen Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin mit Schwerpunkt Neuropädiatrie oder eine Fachärztin oder einen Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin mit Schwerpunkt Entwicklungspädiatrie bestätigt worden ist

Urteil 9C_37/2020 vom 19.05.2020 E. 2.3.4 (Volltext): Asperger-Syndrom (GgV-Ziffer 405)

 

Die Rechtsprechung hat erkannt, dass charakteristisch für Autismus-Spektrum-Störungen wie den frühkindlichen Autismus (ICD-10 F84.0) und das Asperger-Syndrom (ICD-10 F84.5) die Beeinträchtigung der sozialen Kontaktfähigkeit ist, wobei diese Beziehungsstörung beim Asperger-Syndrom weniger tiefgreifend und schwerwiegend ist als beim frühkindlichen Autismus.  

IV-Rundschreiben Nr. 390 vom 16.07.2019

 

Kostenübernahme Melatonin, Circadin®

Urteil 8C_606/2017 vom 07.11.2017 (Volltext): GgV-Ziffer 404

 

3.1. Es handelt sich bei der objektiven Bedingung "mit bereits gestellter Diagnose als solche vor der Vollendung des 9. Altersjahres auch behandelt" um zwei kumulativ zu erfüllende Anspruchsvoraussetzungen im Sinne von Abgrenzungskriterien, um zu entscheiden, ob die Störung angeboren oder erworben ist. Das Fehlen von wenigstens einem der beiden Merkmale begründet die unwiderlegbare Rechtsvermutung, es liege kein Geburtsgebrechen im Rechtssinne vor. Dabei genügt weder eine vor dem Stichtag festgestellte Behandlungsbedürftigkeit noch die Anmeldung für eine im Sinne von Ziff. 404 Anhang GgV anerkannte Behandlung, um eine solche anzunehmen.

 

5.2. Das Vorliegen einer POS-Diagnose ist eine der Grundvoraussetzung für die Anerkennung des GG 404 GgV (vgl. Medizinischer Leitfaden zum GG 404, erstmals publiziert im IV-Rundschreiben Nr. 298 vom 14. April 2011 und mit Gültigkeit ab 1. März 2012 übernommen in Anhang 7 zum Kreisschreiben des BSV über die medizinischen Eingliederungsmassnahmen der Invalidenversicherung [KSME], insbesondere Ziff. 1.3). ...

 

Weitere Rechtsprechung: Urteil 8C_788/2017 vom 14.03.2018

IV-Rundschreiben Nr. 357 vom 13.12.2016

IV-Rundschreiben Nr. 344 vom 04.02.2016

IV-Rundschreiben Nr. 325 vom 23.12.2013

 

Vergütung von medizinischen Massnahmen im Rahmen der Intensivbehandlung bei frühkindlichem Autismus (GgV-Ziffer 405)

XVII. Sinnesorgane

(KSME / Erläuterungen per 01.01.2022)

 

a. Auge


Wird die Anerkennung als Geburtsgebrechen von einem bestimmten Grad der Visus-verminderung abhängig gemacht, so ist der entsprechende Wert nach erfolgter opti-scher Korrektur massgebend. Ist der Visus nicht messbar und kann das betreffende Auge nicht zentral fixieren, so gilt ein Visus von 0,3 oder weniger (Ziff. 416, 417, 418, 419, 423, 425, 427).


411. Angeborene Fehlbildungen der Lider, sofern eine Operation notwendig ist


412.Angeborene Ptose, sofern sie im Aufblick von <30° eine Beeinträchtigung der Sehachse verursacht


413. Aplasie der Tränenwege


415. Anophthalmus, Buphthalmus und angeborenes Glaukom


416. Angeborene Trübungen der Cornea mit Visusverminderung auf 0,3 oder weniger (mit Korrektur) oder sofern eine Operation notwendig ist


417. Angeborener Nystagmus mit Visusverminderung auf 0,3 oder weniger an einem Auge (mit Korrektur) oder Visusverminderung an beiden Augen auf 0,4oder weniger (mit Korrektur) oder sofern eine Operation notwendig ist


418. Angeborene Anomalien der Uvea mit Visusverminderung auf 0,3 oder weniger an einem Auge (mit Korrektur) oder Visusverminderung an beiden Augenauf 0,4 oder weniger (mit Korrektur) oder sofern eine Operation notwendigist


419. Angeborener Linsen- oder Glaskörpertrübungen sowie Lageanomalien der Linse mit Visusverminderung auf 0,3 oder weniger an einem Auge (mit Korrektur) oder Visusverminderung an beiden Augen auf 0,4 oder weniger (mitKorrektur)


420. Frühgeborenenretinopathie (ROP)


421. Retinoblastom


422. Angeborene Erkrankungen und Anomalien der Netzhaut (wie Lebersche kongenitale Amaurose, Chromatopsie, Albinismus, tapetoretinale Degenerationen wie Retinitis pigmentosa), die eine Visusverminderung auf 0,3 oder weniger an einem Auge (mit Korrektur) oder eine Visusverminderung an beiden Augen auf 0,4 oder weniger (mit Korrektur) verursachen


423. Angeborene Fehlbildungen und Erkrankungen des Nervus opticus mit Visusverminderung auf 0,3 oder weniger an einem Auge (mit Korrektur) oder Visusverminderung an beiden Augen auf 0,4 oder weniger (mit Korrektur)


424. Angeborene Tumoren der Augenhöhle, die bis zum vollendeten 5. Lebensjahrauftreten


425. Angeborene Refraktionsanomalien mit Visusverminderung auf 0,3 oder weniger an einem Auge (mit Korrektur) oder Visusverminderung an beiden Augen auf 0,4 oder weniger (mit Korrektur)

 

426. Angeborene zentrale Visusstörung (elementare Sehfunktionsstörungen wieStörungen des Gesichtsfelds, des Kontrastsehens, des Farbsehens und des Raumsehen) sowie angeborene kortikale Blindheit


427. Strabismus und Mikrostrabismus monolateralis, wenn eine Amblyopie mit Visusverminderung auf 0,3 oder weniger (mit Korrektur) vorliegt


428. Angeborene Paresen von Augenmuskeln sowie Duane-Syndrom, sofern Prismen, Operation oder orthoptische Behandlung notwendig sind

 


b. Ohr


441. Angeborene Ohratresie (inklusive Anotie und Mikrotie) und Gehörgangsatresie (knöchern oder fibrös) mit Schallleitungsstörung mit einem Hörverlust im Reintonaudiogramm von mindestens 30 dB bei zwei Messwerten der Frequenzen von 500, 1000, 2000 und 4000 Hz


443. Angeborene Spalte im Ohrbereich, Mittelohrfisteln und angeborene Trommelfelldefekte. Ohranhängsel sind kein Geburtsgebrechen im Sinne der IV


444. Angeborene Mittelohrfehlbildung mit ein- oder doppelseitiger Schwerhörigkeit mit einem Hörverlust im Reintonaudiogramm von mindestens 30 dB bei zwei Messwerten der Frequenzen von 500, 1000, 2000 und 4000 Hz


446. Angeborene Schallempfindungsstörung mit einem Hörverlust im Reintonaudiogramm von mindestens 30 dB bei zwei Messwerten der Frequenzen von 500, 1000, 2000 und 4000 Hz sowie angeborene Taubheit


447. Angeborenes Cholesteatom

IV-Rundschreiben Nr. 390 vom 16.07.2019

 

Kostenübernahme Melatonin, Circadin®

XVIII. Stoffwechsel und endokrine Organe

(KSME / Erläuterungen per 01.01.2022)

 

450. Angeborene lysosomale Stoffwechselkrankheiten wie Mucopolysaccharidosen, Morbus Gaucher, Niemann-Pick, sofern die Diagnose in einem medizinisch-genetischen Zentrum oder im Stoffwechselreferenznetzwerk gestellt wurde und die Behandlung vom Stoffwechselnetzwerk begleitet wird


451. Angeborene Störungen des Kohlehydrat-Stoffwechsels, sofern die Diagnosein einem medizinisch-genetischen Zentrum oder im Stoffwechselreferenznetzwerk gestellt wurde und die Behandlung vom Stoffwechselnetzwerk begleitet wird


452. Angeborene Störungen des Aminosäuren- und Eiweissstoffwechsels inklusivHarnstoffzyklus und Organazidurie, sofern die Diagnose in einem medizinisch-genetischen Zentrum oder im Stoffwechselreferenznetzwerk gestelltwurde und die Behandlung vom Stoffwechselnetzwerk begleitet wird


453. Angeborene Störungen des Fett, Fettsäuren- und Lipoprotein-Stoffwechselswie Smith-Lemli-Opitz-Krankheit, hereditäre Hypercholesterinämie, hereditäre Hyperlipämie, sofern die Diagnose in einem medizinisch-genetischenZentrum oder im Stoffwechselreferenznetzwerk gestellt wurde und die Behandlung vom Stoffwechselnetzwerk begleitet wird

 

454. Angeborene Glykosylierungsstörungen, sofern die Diagnose in einem medizinisch-genetischen Zentrum oder im Stoffwechselreferenznetzwerk gestellt wurde und die Behandlung vom Stoffwechselnetzwerk begleitet wird


455. Angeborene Störungen des Purin- und Pyrimidin-Stoffwechsels wie Xanthinurie, sofern die Diagnose in einem medizinisch-genetischen Zentrum oder imStoffwechselreferenznetzwerk gestellt wurde und die Behandlung vom Stoffwechselnetzwerk begleitet wird


456. Angeborene Störungen im Stoffwechsel von Mineralstoffen inklusive Spurenelementen sowie von Vitaminen, Co-Faktoren und Neurotransmittern, sofern die Diagnose in einem medizinisch-genetischen Zentrum oder im Stoffwechselreferenznetzwerk gestellt wurde und die Behandlung vomStoffwechselnetzwerk begleitet wird (beim Morbus Wilson auch durch dieFachärztin oder den Facharzt für Kinder und Jugendmedizin mit Schwerpunkt pädiatrische Gastroenterologie und Hepatologie)


457. Angeborene Porphyrien und angeborene Bilirubinstoffwechselstörungen


458. Angeborene Störungen der Leberenzyme wie Gallensäuresynthesedefekte


459. Angeborene Störungen der Pankreasfunktion (primäre Pankreasinsuffizienz[wie beim Shwachman-Syndrom])


460. Angeborene mitochondriale Stoffwechselstörungen, sofern die Diagnose ineinem medizinisch-genetischen Zentrum oder im Stoffwechselreferenznetzwerk gestellt wurde und die Behandlung vom Stoffwechselnetzwerk begleitet wird


461. Angeborene Störungen des Knochen-Stoffwechsels wie Hypophosphatasie,Vitamin-D-resistente Rachitisformen


462. Angeborene Störungen der hypothalamohypophysären Funktion (hypophysärer Kleinwuchs, Diabetes insipidus, entsprechende Funktionsstörungen beimPrader-Willi-Syndrom und beim Kallmann-Syndrom)


463. Angeborene Störungen der Thyreoidea-Funktion (Athyreose und Hypothyreose)


464. Angeborene Störungen der Parathyreoidea-Funktion (Hypoparathyreoidismus und Pseudohypoparathyreoidismus)


465. Angeborene funktionelle und strukturelle Störungen der Nebennieren (adrenogenitales Syndrom), sofern die Diagnose durch ein DSD-Team bestätigtwurde


466. Angeborene Störungen der Gonaden-Funktion (Androgen- und Östrogen-Synthesestörung, Androgen- und Östrogenrezeptor Resistenzen), sofern dieDiagnose durch ein DSD-Team bestätigt wurde


467. Angeborene molekulare Defekte, die zu multisystemischen komplexenKrankheiten führen, sofern die Diagnose in einem medizinisch-genetischenZentrum oder im Stoffwechselreferenznetzwerk gestellt wurde und die Behandlung vom Stoffwechselnetzwerk begleitet wird


468. Phaeochromozytom und Phaeochromoblastom

 

469. Angeborene Tumoren der Nebennierenrinde


470.Angeborene peroxysomale Stoffwechselstörungen, sofern die Diagnose in einem medizinisch-genetischen Zentrum oder im Stoffwechselreferenznetz-werk gestellt wurde und die Behandlung vom Stoffwechselnetzwerk begleitet wird

XIX. Angeborene Krankheiten, bei denen mehrere Organsystemebetroffen sind

(KSME / Erläuterungen per 01.01.2022)

 

480. Cystische Fibrose (Mucoviszidose), sofern die Diagnose in einem Zentrumfür Cystische Fibrose gestellt wurde


481. Neurokutane Syndrome wie Neurofibromatose, tuberöse Sklerose Bourneville und Incontinentia pigmenti


482. Phakomatosen mit Gefässkomponenten wie von Hippel-Lindau, Rendu-Osler, Sturge-Webber-Krabbe


484. Ataxia teleangiectatica (Louis Bar)


485. Angeborene Dystrophien des Bindegewebes wie beim Marfan-, Ehlers-Danlos- oder Loeys-Dietz-Syndrom, Cutis laxa congenita, Pseudoxanthoma elasticum


486. Teratome und andere Keimzell-Tumoren wie Dysgerminom, embryonalesKarzinom, gemischter Keimzelltumor, Dottersack-Tumor, Choriokarzinom,Gonadoblastom


488. Störungen der Gonadenfunktion und des Wachstums beim Turner-Syndromsowie Störungen des Wachstums beim Noonan-Syndrom, sofern eine Therapie notwendig ist. Weder das Turner-Syndrom noch das Noonan-Syndrom alssolche sind Geburtsgebrechen im Sinne der IV.


489.Trisomie 21 (Down-Syndrom)

IV-Rundschreiben Nr. 390 vom 16.07.2019

 

Kostenübernahme Melatonin, Circadin®

IV-Rundschreiben Nr. 346 vom 01.03.2016

 

Aufnahme der Trisomie 21 (Down-Syndrom) in die Liste der Geburtsgebrechen (Anhang der Verordnung über Geburtsgebrechen, SR 831.232.21)

XX. Weitere Gebrechen

(KSME / Erläuterungen per 01.01.2022)

 

490. Folgen von angeborenen Infektionskrankheiten, wie HIV, Lues congenita,Toxoplasmose, Zytomegalie, kongenitaler viraler Hepatitis, inklusive zugehörige Embryo- und Fetopathien


492. Doppelfehlbildungen (siamesische Zwillinge)


493. Folgen von Embryo- und Fetopathien durch Noxen wie Alkohol oder Medikamente


494. Neugeborene mit einem Gestationsalter bei Geburt unter 28 0/7 Schwangerschaftswochen bis zum Tag des ersten Spitalaustritts nach Hause