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Massnahmen beruflicher Art > Einarbeitungszuschuss

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Gesetzliche Grundlagen

Kreisschreiben über die Eingliederungsmassnahmen beruflicher Art (KSBE)

  • Einarbeitungszuschuss
  • Voraussetzungen
  • Anspruch
  • Umfang der Leistungen
  • Verfahren

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Einarbeitungszuschuss

Art. 18b IVG

 

1 Hat eine versicherte Person im Rahmen der Arbeitsvermittlung einen Arbeitsplatz gefunden und entspricht ihre Leistungsfähigkeit noch nicht dem vereinbarten Lohn, so hat sie während der erforderlichen Einarbeitungszeit, längstens jedoch während 180 Tagen, Anspruch auf einen Einarbeitungszuschuss.

 

2 Der Einarbeitungszuschuss entspricht höchstens dem vereinbarten monatlichen Bruttolohn und darf den Höchstbetrag des Taggeldes nicht überschreiten.

 

3 Der Einarbeitungszuschuss wird an den Arbeitgeber ausbezahlt.

 

4 Der Bundesrat regelt die Koordination mit Leistungen der anderen Sozialversicherungen für die Zeit, während der ein Einarbeitungszuschuss entrichtet wird.

Art. 6ter IVV (Erläuterungen 1 - Erläuterungen 2) 

 

1 Der Bruttolohn nach Artikel 18b IVG enthält sämtliche Arbeitgeber- und Arbeitnehmerbeiträge an die Sozialversicherungen.

 

2 Der Einarbeitungszuschuss deckt sämtliche Arbeitgeberbeiträge an die Sozialversi-cherungen.

 

3 Erkrankt oder verunfallt die versicherte Person während der Einarbeitungszeit, so ist der Einarbeitungszuschuss für die Dauer der Lohnfortzahlung des Arbeitgebers geschuldet, längstens aber bis die Höchstdauer nach Artikel 18b Absatz 1 IVG erreicht ist.

 

4 Der Einarbeitungszuschuss ist nicht geschuldet, wenn die versicherte Person:

 

a. Anspruch auf eine Entschädigung nach dem Bundesgesetz vom 25. September 1952 über den Erwerbsersatz für Dienstleistende und bei Mutterschaft (EOG) hat; oder

 

b. infolge einer krankheits- oder unfallbedingten Arbeitsunterbrechung Anspruch auf Taggelder eines anderen Versicherers hat.

 

5 Der Einarbeitungszuschuss wird von der Zentralen Ausgleichsstelle ausbezahlt.