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Massnahmen beruflicher Art > Umschulung

Inhalt

 

Gesetzliche Grundlagen

Rechtsprechung in chronologischer Reihenfolge

  • Erwartete Dauer des Erwerbslebens für berufliche Massnahme massgebend
  • Volle Arbeitsunfähigkeit in zumutbarer Tätigkeit
  • Annähernde Gleichwertigkeit / Mindesterwerbseinbusse / junge Versicherte
  • Annähernde Gleichwertigkeit als Begrenzung nach oben / Verhältnismässigkeit

Kreisschreiben über die Eingliederungsmassnahmen beruflicher Art (KSBE)

  • Begriff der Umschulung
  • Anspruchsvoraussetzungen
  • Arten der Umschulung
  • Ausbildungsdauer
  • Umfang der Leistungen
  • Anrechenbare Kosten
  • Nicht anrechenbare Kosten
  • Abgrenzungen

 

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Gesetzliche Grundlagen

Umschulung

Art. 17 IVG

 

1 Der Versicherte hat Anspruch auf Umschulung auf eine neue Erwerbstätigkeit, wenn die Umschulung infolge Invalidität notwendig ist und dadurch die Erwerbsfähigkeit voraussichtlich erhalten oder verbessert werden kann.

 

2 Der Umschulung auf eine neue Erwerbstätigkeit ist die Wiedereinschulung in den bisherigen Beruf gleichgestellt.

Art. 6 IVV

 

1 Als Umschulung gelten Ausbildungsmassnahmen, die Versicherte nach Abschluss einer erstmaligen beruflichen Ausbildung oder nach Aufnahme einer Erwerbstätigkeit ohne vorgängige berufliche Ausbildung wegen ihrer Invalidität zur Erhaltung oder Verbesserung der Erwerbsfähigkeit benötigen.

 

1bis Als Umschulungsmassnahmen gelten auch Ausbildungsmassnahmen, die zu einer höherwertigen als die vorhandene Ausbildung führen, sofern sie zur Erhaltung oder Verbesserung der Erwerbsfähigkeit notwendig sind.

 

2 Musste eine erstmalige berufliche Ausbildung wegen Invalidität abgebrochen werden, so ist eine neue berufliche Ausbildung der Umschulung gleichgestellt, wenn das während der abgebrochenen Ausbildung zuletzt erzielte Erwerbseinkommen höher war als das Taggeld nach Artikel 23 Absatz 2 IVG.

  

3 Hat ein Versicherter Anspruch auf Umschulung, so übernimmt die Versicherung die Kosten für die Ausbildung sowie für die Unterkunft und die Verpflegung in der Ausbildungsstätte.

  

4 Bei auswärtiger Verpflegung und Unterkunft ausserhalb einer Ausbildungsstätte vergütet die Versicherung vorbehältlich vertraglicher Vereinbarungen (Art. 24 Abs. 2):

 

a. für die Verpflegung die Beträge nach Artikel 90 Absatz 4 Buchstaben a und b;

 

b. für die Unterkunft die ausgewiesenen notwendigen Kosten, höchstens aber den Betrag nach Artikel 90 Absatz 4 Buchstabe c.