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Hinterlassenenleistungen

 

www.hinterlassenenleistungen.ch

Inhalt

 

Allgemeine Grundsätze

Anspruch der Ehegatten, geschiedenen Ehegatten und eingetragenen Partnerschaften

  • Überlebender Ehegatte
  • Überlebende eingetragene Partnerin, überlebender eingetragener Partner
  • Anspruch auf Hinterlassenenleistungen bei Scheidung oder gerichtlicher Auflösung der eingetragenen Partnerschaft
  • Anrechnung einer früher blossen Lebensgemeinschaft
  • Auslegung und Tragweite des Begriffs "Rente" 
  • Scheidungsverfahren, Selbstmord und Rente des überlebenden Ehegatten
  • Auslegung von Gesetz und Statuten

Anspruch der Kinder und Pflegekinder

  • Waisen

Anspruch der weiteren begünstigten Personen

  • Weitere begünstigte Personen
  • Von der versicherten Person einbezahlter Beiträge
  • Voraussetzungen für die Ausrichtung reglementarischer Hinterlassenenleistungen
  • Verspätete Meldung des Versicherten (bereits als Altersrentner) eines Lebenspartners
  • Fünfjährige Lebensgemeinschaft
  • Todesfallkapital / Begünstigung des überlebenden Lebenspartners
  • Geschwister, Halbgeschwister und Stiefgeschwister in der beruflichen Vorsorge
  • Verzicht auf eine Hinterlassenenrente im Hinblick auf den Bezug eines Todesfallkapitals?
  • Hinterlassenenleistungen für in erheblichem Masse unterstützte Personen
  • Keine Leistungen für Konkubinatspartner, die schon eine Witwen-/ Witwerrente beziehen
  • Partnerrente / Begriff «in erheblichen Masse unterstützt»
  • Partnerrente / Begriff «gemeinsamer Haushalt»
  • Lebenspartnerrente
  • Voraussetzungen auf Anspruch auf Lebenspartnerrente
  • Konkubinat
  • Begünstigte Personen für Hinterlassenenleistungen
  • Partnerschaft zu Lebzeiten zu melden
  • Zulässigkeit eines zusätzlichen formellen Erfordernisses im Reglement
  • Begünstigung der Lebenspartnerin
  • Lebenspartnerin besser stellen als Waisen
  • Anwendbarkeit der Begünstigungsregelung auf Freizügigkeitsleistungen
  • Lebensgemeinschaft gleichen Geschlechts / Definition Lebensgemeinschaft
  • Anworten des BSV zu offenen Fragen

Rentenhöhe und deren Berechnung

  • Höhe der Rente
  • Diagramm zur Berechnung und Höhe der Hinterlassenenrente

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Voraussetzungen

Art. 18 BVG (Art. 6 BVG: Mindestvorschriften)

 

1 Ein Anspruch auf Hinterlassenenleistungen besteht nur, wenn der Verstorbene:

 

a. im Zeitpunkt des Todes oder bei Eintritt der Arbeitsunfähigkeit, deren Ursache zum Tode geführt hat, versichert war; oder

 

b. infolge eines Geburtsgebrechens bei Aufnahme einer Erwerbstätigkeit mindestens zu 20 Prozent, aber weniger als zu 40 Prozent arbeitsunfähig war und bei Erhöhung der Arbeitsunfähigkeit, deren Ursache zum Tod geführt hat, auf mindestens 40 Prozent versichert war; oder

 

c. als Minderjähriger invalid (Art. 8 Abs. 2 ATSG) wurde und deshalb bei Aufnahme einer Erwerbstätigkeit mindestens zu 20 Prozent, aber weniger als zu 40 Prozent arbeitsunfähig war und bei Erhöhung der Arbeitsunfähigkeit, deren Ursache zum Tod geführt hat, auf mindestens 40 Prozent versichert war; oder

 

d. von der Vorsorgeeinrichtung im Zeitpunkt des Todes eine Alters- oder Invalidenrente erhielt.

Beginn und Ende des Anspruchs

Art. 22 BVG (Art. 6 BVG: Mindestvorschriften)

 

1 Der Anspruch auf Hinterlassenenleistung entsteht mit dem Tode des Versicherten, frühestens jedoch mit Beendigung der vollen Lohnfortzahlung.

 

Witwen und Witwer:

 

2 Der Anspruch auf Leistungen für Witwen und Witwer erlischt mit der Wiederverheiratung oder mit dem Tod der Witwe oder des Witwers.

 

Waisen:

 

3 Der Anspruch auf Leistungen für Waisen erlischt mit dem Tod des Waisen oder mit Vollendung des 18. Altersjahres. Er besteht jedoch bis zur Vollendung des 25. Altersjahres für Kinder:

  • a. bis zum Abschluss der Ausbildung;
  • b. bis zur Erlangung der Erwerbsfähigkeit, sofern sie zu mindestens 70 Prozent invalid sind.

Vorleistungspflicht

Art. 22 Abs. 4 BVG (Art. 6 BVG: Mindestvorschriften)

 

Befand sich der Versicherte beim Entstehen des Leistungsanspruchs nicht in der leistungspflichtigen Vorsorgeeinrichtung, so ist jene Vorsorgeeinrichtung vorleistungspflichtig, der er zuletzt angehört hat. Steht die leistungspflichtige Vorsorgeeinrichtung fest, so kann die vorleistungspflichtige Vorsorgeeinrichtung auf diese Rückgriff nehmen.