Hauptinhalt

Leistungskoordination > Überentschädigung

 

www.überentschädigung.ch

Inhalt

  • Ausbildungsfolien
  • Überentschädigung
  • Grundsätze
  • Mutmasslich entgangener Verdienst 
  • Anrechenbare und nicht anrechenbare Mehrkosten
  • Einkommenseinbussen von Angehörigen
  • Überentschädigungsberechnung und Verfügung
  • Koordination zwischen Haftpflicht- und Sozialversicherungsansprüchen 

Um mit dem Online-Handbuch zu arbeiten, ist eine Anmeldung mit Benutzername und Passwort ist notwendig. 

 

Kunden: Technischer Support / Mögliche Neukunden: Informationen

Überentschädigung

Art. 69 ATSG

 

1 Das Zusammentreffen von Leistungen verschiedener Sozialversicherungen darf nicht zu einer Überentschädigung der berechtigten Person führen. Bei der Berechnung der Überentschädigung werden nur Leistungen gleicher Art und Zweckbestimmung berücksichtigt, die der anspruchsberechtigten Person auf Grund des schädigenden Ereignisses gewährt werden.

 

2 Eine Überentschädigung liegt in dem Masse vor, als die gesetzlichen Sozialversicherungsleistungen den wegen des Versicherungsfalls mutmasslich entgangenen Verdienst zuzüglich der durch den Versicherungsfall verursachten Mehrkosten und allfälliger Einkommenseinbussen von Angehörigen übersteigen.

 

3 Die Leistungen werden um den Betrag der Überentschädigung gekürzt. Von einer Kürzung ausgeschlossen sind die Renten der Alters- und Hinterlassenenversicherung und der Invalidenversicherung sowie alle Hilflosen- und Integritätsentschädigungen. Bei Kapitalleistungen wird der Rentenwert berücksichtigt.