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Invalidenleistungen > Provisorische Weiterversicherung

Inhalt

 

Gesetzliche Grundlage

Mitteilungen über die berufliche Vorsorge

  • Umsetzung der IV-Revision 6a
  • 1. Wann beginnt die Schutzfrist (Art. 26a BVG)?
  • 2. Was geschieht mit der Versicherungsdeckung (2. Säule) während der Schutzfrist?
  • 3. Kann eine versicherte Person, die ein höheres Einkommen erzielt als das bei der leistungspflichtigen VE versicherte, den darüber hinaus gehenden Teil zusätzlich bei der leistungspflichtigen VE oder der VE des neuen AG versichern?
  • 4. Kann während der Schutzfrist auf das Vorsorgeguthaben zugegriffen werden?
  • 5. Was geschieht mit den Invalidenleistungen der 2. Säule während der Schutzfrist?
  • 6. Was geschieht, wenn die versicherte Person während der Schutzfrist arbeitsunfähig wird?
  • 7. Wann endet die Schutzfrist?
  • 8. Was passiert nach Ablauf der Schutzfrist?

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Weiterversicherung / Schutzfrist

Art. 26a BVG (Art. 6 BVG Art. 49 Abs. 2 Ziff. 3b BVG)

 

1 Wird die Rente der Invalidenversicherung nach Verminderung des Invaliditätsgrades herabgesetzt oder aufgehoben, so bleibt die versicherte Person während drei Jahren zu den gleichen Bedingungen bei der leistungspflichtigen Vorsorgeeinrichtung versichert, sofern sie vor der Herabsetzung oder Aufhebung der Rente an Massnahmen zur Wiedereingliederung nach Artikel 8a IVG teilgenommen hat oder die Rente wegen der Wiederaufnahme einer Erwerbstätigkeit oder Erhöhung des Beschäftigungsgrades herabgesetzt oder aufgehoben wurde.

 

2 Der Versicherungsschutz und der Leistungsanspruch bleiben aufrechterhalten, solange die versicherte Person eine Übergangsleistung nach Artikel 32 IVG bezieht.

 

3 Während der Weiterversicherung und Aufrechterhaltung des Leistungsanspruchs kann die Vorsorgeeinrichtung die Invalidenrente entsprechend dem verminderten Invaliditätsgrad der versicherten Person kürzen, jedoch nur soweit, wie die Kürzung durch ein Zusatzeinkommen der versicherten Personen ausgeglichen wird.