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Anspruchsvoraussetzungen

In Kürze

Anspruchsvoraussetzungen

Der UVG-Versicherer ist bei Geld- und Sachleistungen leistungspflichtig, wenn drei Voraussetzungen gleichzeitig erfüllt sind:

 

  1. Der Unfallbegriff ist erfüllt oder eine unfallähnliche Körperschädigung oder eine Berufskrankheit liegt vor.
     
  2. Im Zeitpunkt der Zahlung wird die natürliche Kausalität bejaht. Diese kann jederzeit geprüft werden.
     
  3. Im Zeitpunkt der Zahlung wird die adäquate Kausalität bejaht. Der rechtserhebliche Zusammenhang kann erstmals geprüft werden, wenn durch die Heilbehandlung keine namhafte Besserung mehr erzieht werden kann. Liegt ein unfallbedingter organisch nachweisbarer Befund vor, ist die Adäquanz regelmässig zu bejahen.

Diagramm

Gesetzliche Bestimmung

Gegenstand der Versicherung

Art. 6 UVG

 

1 Soweit dieses Gesetz nichts anderes bestimmt, werden die Versicherungsleistungen bei Berufsunfällen, Nichtberufsunfällen und Berufskrankheiten gewährt.

 

2 Unfallähnliche Körperschädigung

 

3 Schädigung während der unfallbedingten Heilbehandlung

Rechtsprechung

Anspruchsvoraussetzungen

Urteil 8C_720/2017 vom 12.03.2018 E. 3.2 (Volltext)

 

Die Zusprechung von Leistungen der obligatorischen Unfallversicherung setzt grundsätzlich das Vorliegen eines

Der Unfallversicherer haftet jedoch für einen Gesundheitsschaden nur insoweit, als dieser

zum versicherten Ereignis steht (BGE 129 V 177 E. 3 S. 181).